Was ist eine Mala?

Eine Mala wird seit Jahrtausenden von Buddhisten, Yogis und Hindus als Meditationskette getragen. Es heißt, dass wenn wir mit einer Mala meditieren, die Kraft 100fach wirkt. Die Quaste (ich fertige diese aus Seidengarn), wird als Symbol der tausendblätterigen Lotusblüte betrachtet.

Das Meditieren mit einer Mala wirkt auf unterschiedliche Art: über den Klang/ die Kraft des Wortes (Naad), durch Akupressur-Punkte beim Gleitenlassen über die Finger sowie durch die Wirkung der Edelsteine (gemstone therapy).


Sie ist eine besondere Unterstützung auf deinem (spirituellen) Lebensweg, begleitet Dich, verleiht Dir durch die energetischen Eigenschaften der Halbedelsteine eine subtile Kraft und für Deine Meditation mehr Fokus.

Während ich eine Mala knüpfe, chante ich und stimme mich von ganzem Herzen auf Dich als ihre zukünftige Trägerin/ ihren zukünftigen Träger ein. 

Es tut einfach gut eine Mala bei sich zu spüren, selbst wenn Du nicht damit meditierst.

Anwendung einer Mala beim Meditieren: Du lässt die Mala durch Deine Hand gleiten, während Du ein Mantra oder eine positive Affirmation wiederholst, bei jeder Perle einmal gesprochen/ gesungen/ gemurmelt/ gewispert/ gedacht/ gefühlt, -beginnend bei der Guru-Perle bis du wieder bei der Guru-Perle ankommst, dann geht es rückwärts zum Ausgangspunkt (es geht quasi nicht im Kreis über den Ausgangspunkt hinaus, sondern zurück, hin und her). du hältst die Mala locker in einer Deiner Hände und schiebst, beginnend bei der ersten Perle neben der Guru-Perle mithilfe des Daumens die Perlen über die Finger. Die Perlen aktivieren die Meridiane der seitlichen Fingerknöchel.

Zeigefinger (Jupiter): Weisheit und Fülle

Mittelfinger (Saturn): Geduld

Ringfinger (Sonne): Gesundheit und Vitalität, stärkt das Nervensystem

kleiner Finger (Merkur): Intelligenz und Kommunikation

 

Die Zahl 108... 

Eine Mala besteht traditionellerweise aus 108 Steinen (oder aus einem durch diese teilbare Zahl wie 54 oder 27). Es gibt viele Gründe, weshalb 108 eine wichtige, heilige Zahl ist, sowohl aus buddhistischer, mathematischer und astrologischer Sicht. Hier möchte ich nur einige nennen, aber eine Recherche lohnt sich sehr!

Es gibt 12 Tierkreiszeichen und 9 Planeten in unserem Sonnensystem (12x9=108). Es ist überliefert, dass der Körper 108 Energiebahnen besitzt. Jede indische Gottheit bzw. jeder Aspekt Gottes trägt 108 verschiedene Namen. Im Ayurveda werden 108 Marmas, also Druckpunkte bzw. Energiefelder beschrieben. Im Euklidischen Raum haben die inneren Dreiecke eines rechtwinkligen Pentagons jeweils einen Winkel von 108. Das Pentagramm gehorcht auch den Proportionen des menschlichen Körpers.